Produktbewertung für Kettenmax "Louis Edition" Reinigungs & Schmiergerät

Bewertung: 4.09 von 5 165

4.09 von 5 Sternen

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Guter Ansatz -Reinigungsleistung ok

Erstellt am 26.09.2018 11:45 Uhr

Die Reinigungsfunktion ist gut. Ich verwende Petroleum als Reiniger, weil der sehr gut reinigt, der Kette nicht schadet und erheblich billiger ist als die Sprays, die man mühsam umfüllen muss.
Unterlegen muss man trotzdem über die Kettenlänge etwas, weil der Reiniger an den Kettenführungen und am Kettenblatt tropft. 99% landen aber im Dreckbehälter.
Zum fetten nutze ich das Teil nicht, weil es nach der Reinigung innen naturgemäß verdreckt ist und vom Reiniger nass ist. Es ergibt keinen Sinn, über die gleichen dreckigen Bürsten neues Fett zuzuführen. Ich sprühe weißes Kettenfett von außen auf. Ist auch nicht schwieriger, als das über das Gerät zu machen.
Für 15€ eine Kaufempfehlung von mir, weil es gut reinigt und den Dreck zum Großteil auffängt. Verringert die Sauerei erheblich.

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
17.09.2018

Geschäft mit Tücken

Erstellt am 24.07.2018 13:27 Uhr

komme gerade aus der garage und habe zum ersten mal meinen neuen kettenmax ausprobiert. zusammenbau relativ einfach, viele unnötige skizzen sind dabei. wie man den kettenmax in zwei raumrichtungen ins wasser bugsiert, ist nicht beschrieben, aber eben ziemlich schwierig. ich behelfe mir so: nur die höhergelegene bürste wird mit lösungsmittel beschickt, der zweite schlauch abgeklemmt oder höher am moto befestigt als der lösemittelvorratsbehälter und der benutzte zugang. so klappts dann.

das abschneiden der bürsten: geht am besten mit einer abisolierzange. die länge mit einer schieblehre bestimmen oder die saubere bürste an die kette halten. der dreck bestimmt dann die stelle fürs abschneiden.
wenn die bürsten zu lang sind, macht das wenig, sie halten eh nix aus. vor allem wenn man, was man tun solle, die kette mehrmals durchzieht.

(noch was zur anleitung: die beispielzeichnungen gehen immer von einer exakt horizontal laufenden kette aus; das macht's einfach. meist aber sind die ketten nicht exakt horizontal. wie man da den kettenmax richtig waagrecht positioniert, wenn die kette schräg läuft, darüber schweigt der hersteller. deswegen nur das erste büstenpaar auf der dreckseite aktivieren.)

nicht vergessen: malerteppich unterlegen, handschuhe anziehen. besonders dicke, wenn man einen kettenreiniger benutzt, bei dem man nicht weiß was drin ist. die durchbruchszeiten von üblichen gummihandschuhen sind erstaunlich kurz ( weniger als 5 minuten; immer gleich abspülen).
einfetten der kette mach ich händisch und öle nach mit dem scottoiler auf erhöhter tropfzahl für ein paar kilometer. den oiler schalte ich dann eh komplett aus und nur alle 1000 km kurz ein.

sonst noch was?
ja, die bürsten sind unglaublich schlecht, wahrscheinlich verdienen hersteller und anbieter an den bürsten (so wie druckerhersteller an der tinte). außerdem sind die schläuche doch extrem knapp bemessen.

das dreckige lösungsmittel fließt in ein glas (oder auch mal daneben) und ich lass es im freien verdunsten; es waren etwa 150 ml. der dreck bleibt im glas bis zu den nächsten versuchen und dann deckel drauf und ab in die müllverbrennung

wie lange dauerts?
ja, mit allen irrwegen und allen vorbereitungen brauchts beim ersten mal fast zwei stunden, wenn die sauerei so human bleibt wie bei mir.

noch mal kaufen?
ja, für das sonderangebot wollte tante lou 15 euro. das geht, außerdem lerne ich gerne dazu und finde die idee immer noch gut. und schließlich muss ich auch was zu erzählen haben, wenn ich jetzt mich schon mit einer kette quäle. ach wie war der kardan meiner gummikuh so herrlich. gott hab sie selig.

punktabzug weg. der bürstenqualität, der nicht bedarfsgerechten zeichnerisch chaotischen, verwirrenden anleitung und den sparsamen bauteilen. dass die hersteller von putzmitteln die zusammensetzung oder zumindest die wichtigsten anteile nicht offenlegen, gibt wo anders punktabzug.
und die test mit heizöl wie vor 40 jahren und terpentin und benzi, die kommen noch. das das alles die o-ring-ketter killt, glaub ich erst, wenn ich es selbst gesehen und probiert habe.

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
04.07.2018

Gut als Hilfswerkzeug

Erstellt am 01.05.2018 14:07 Uhr

Da ich grundsätzlich faul bin , dachte ich mir ok das ist die perfekte Lösung ! Leider habe ich zum Schluss dann doch mit einer Bürste und einem alten T-shirt das gewünschte Ergebnis erzielt ! Der Vorteil ist jedoch , dass man ohne große Sauerei erstmal den großen Schmutz runter bekommt , um dann ohne Riesen Aufwand ans Ziel zu kommen ! Ich hätte eine dritte Hand benötigt , da der Kettenmax sich leider immer verdreht hat ! Bereue den Kauf nicht , bin mir aber nicht sicher ob ich es empfehlen würde !

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
20.04.2018

Braucht man, nicht

Erstellt am 04.04.2018 15:15 Uhr

Vorab: Mit einem 17 Euro teuren Kettenreiniger von Dr. W (oder wie ich sage: Benzin in Dosen) reinigt das Gerät die Kette. Eine Flasche für 17 Euro von Dr. W. ist mindestens notwendig. So weit so gut. Es geht auch relativ schnell.

Mit einem im Test gut bewerteten Kettenreiniger der Konkurrenzfirma von Tante Louise für 3,99 Euro und einer Bürste für 5,99 Euro erziele ich allerdings bessere Ergebnisse, da ich die Bürste oben unten seitlich schräg links rechts benutzen kann. Das Geräte hat starre Bürsten, immer an derselben Stelle, und die Kette wird mit sehr viel Reinigerverbrauch durchgezogen. Danach stellt sich zudem die Frage, wohin mit der 750ml oder 1 Liter fettiger Drecksflüssigkeit?
Selbst wenn ich mit dem Billigprodukt zwei Dosen hintereinander versprühe, habe ich die Hälfte für den von Dr. W. veranschlagten Preis für Benzin in Dosen ausgegeben und die Kette ist penibel sauber. Dauert zwar länger, aber wer seine Maschine liebt, investiert auch gerne etwas Zeit (30 Minuten).

Etwas Zeit sollte man sich außerdem immer nehmen und auch Ritzelabdeckung und Kettenschutz abschrauben und dort auch reinigen. Sonst zieht sich die Kette anschließend durch den Drecksschlamm.

Das Produkt eignet sich meiner Meinung nach daher für faule Kameraden hervorragend, aber nicht für Angaser, die es penibel sauber haben wollen.

Mit der Fettung der Kette immer etwas warten. Der Reiniger sollte sich vollständig verflüchtig haben, bevor man Kettenfett aufsprüht. Mein Tip: bei warmer Kette am besten einen Abend vor der Ausfahrt. Dann schleudert auch nichts ab.

Für Zwischendurch werde ich den Max benutzen. Aber für eine intensive Kettenreinigung (mind. 2 x Saison) nehme ich Hand und dafür vorgesehene Bürste. Zahnbürsten sind übrigens für Zähne.

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
01.07.2017

Bedingt empfehlenswert

Erstellt am 03.07.2017 11:56 Uhr

Funktioniert nicht so gut an meiner Mt07. Kein überzeugendes Reinigungsergebnis

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
25.06.2017

Kettenreinigung ja - wirkliche Erleichterung, naja...

Erstellt am 14.06.2017 12:31 Uhr

Pro:
Die Installation des Kettenmax ist einfach - vorausgesetzt man hat genug Platz an der Kette!

Die Reinigungswirkung, mit vergleichsweise wenig Reiniger, ist verblüffend gut.
Ich mache immer einen Durchgang mit Reinigereinsatz und lasse diesen dann etwas einwirken und mache dann noch 3-4 Durchgänge mit wenig Reinigereinsatz.


Contra
Ich muss die Kette am Ende doch noch mal mit einem Lappen abziehen, da sonst immer einiges an Dreck auf der Kette bleibt!

Der Schlauch für den Ablauf in die Flasche ist arg knapp bemessen, dieser könnte ruhig 5-10cm länger sein. Kürzen könnte man diesen dann ggfs. immernoch!

Reinigung ist echt nervig - wenn ich mir vorher Spare die Finger dreckig zu machen - spätestens bei der Reinigung seh ich aus wie Sau!

Laut Anleitung man die Kette auch mit dem Teil schmieren - dazu muss der Kettenmax aber erstmal mit entsprechendem Reinigereinsatz gesäubert werden und dies ein zeitintensiver Unterfangen! In der Zeit habe ich die Kette schon von Hand eingesprüht!

Fazit:

Die klassische Reinigung mit Kettenreiniger, alten Lappen und einer Bürste geht genauso gut.

Eine wirkliche Zeitersparnis gibt es nicht.

ich werde den Kettenmax wohl noch das ein oder andere Mal benutzen, aber noch mal kaufen oder das Teil weiterempfehlen würde ich nicht!

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
11.04.2017

unvollständig

Erstellt am 25.05.2016 19:13 Uhr

Die Konstruktion hätte mglw. funktioniert, wenn nicht die eindrehbare Spitze für die mitgelieferte Flasche gefehlt hätte.

Kommentar:
Lieber Louis-Kunde,

wir werden uns mit Ihnen bezüglich des fehlenden Lieferumfangs in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Louis Einkaufsteam

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:

Nicht wirklich überzeugend

Erstellt am 15.11.2015 17:40 Uhr

Habe den Kettenmax gestern das erste mal verwendet. Als Reinigungsmittel habe ich Petroleum verwendet.
Vielleicht muß ich noch etwas üben oder weitere Vorbereitungen treffen. Alles in allem war es eine ziemliche kleckerei. Das Reinigungsergebnis war bestenfalls befriedigend. Ich finde den Artikel nur bedingt empfehlenswert.

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:

umständlicher als gedacht

Erstellt am 02.11.2015 16:18 Uhr

Vorweg: Die Kette sieht wieder ganz frisch aus. Daher 3 Punkte.
Die Handhabung vom Kettenmax war bei meiner Bonnie jedoch recht umständlich. Alles eng, musste den Kettenschutz abbauen und trotzdem viel "frickeln". Konnte den Max nur am oberen Kettenlauf befestigen. Allein ging dann bei der Reinigung gar nichts (Flasche und Max gerade halten und Rad drehen,....) Dann ist der Ablaufschlauch (den mußte ich übrigens mit einem Stück Gartenschlauch verlängern) durch das Ruckeln vom Max mehrfach abgegangen und hat alles eingesaut. Zum Glück hatte ich ne Wanne drunter.
Verbesserung: Der Ablaufschlauch sitzt viel zu locker. Er sollte besser zu fixieren und ca. 10cm länger sein.
Grundsätzlich finde ich den Max aber ganz nützlich, wenn genug Platz am Motorrad ist.
Da ich jetzt weiß, worauf ich achten muss, werde ich den Max sicherlich erneut benutzen, trotz zu erwartender Fummelei.

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
05.09.2015

Macht im großen und ganzen was es soll

Erstellt am 24.06.2015 14:38 Uhr

Das Teil funktioniert einigermaßen. Das Einkürzen der Bürsten ist eine pfrimelei, mit einer normalen Schere gehen die Schwer zuzuschneiden.
Wenn es dann platziert ist und die Prozedur losgehen kann braucht man neben denen für Sprühflasche und Hinterrad am Besten noch eine Dritte Hand um den Kettenmax festzuhalten, der hat sich bei mir nämlich immer spätestens nach einer Viertelumdrehung auf der Kette zu verdrehen begonnen und sich irgendwann dann saublöd verkantet.

Zum Thema "nix geht daneben" kann ich nur sagen: Mag sein dass dem mit Öl aus der Flasche so ist, mit kettenreinigerspray ist es sehr wohl eine Sauerei, weil der Aufsatz für Sprühflaschen nicht wirklich dicht hält, außerdem geht er ständig ab.
Im Endeffekt muss man dann trotzdem noch mit der Hand ran, wenn man die Kette Blitzblank haben möchte, weil sie zwar schon deutlich sauberer aber nicht so "strahlend sauber", wie in einigen anderen Rezensionen beschrieben, wird.

Es erspart schon arbeit beim Kette reinigen aber so wie er in manchen Rezensionen in den Himmel gelobt wird, das kann ich nicht recht nachvollziehen.
Zum schmieren tuh ich mir das Teil nicht auch noch an, das geht auch gut ohne.

Noch ein Gedanke zum Schluss: Kann eigentlich irgendjemand mit Sicherheit sagen dass die Harten Borsten des Kettenmax so gesund für O- und X-Ring Ketten sind? Immerhin sind die Borsten dünn genug um auch mal in die Zwischenräume zwischen den Kettengliedern zu kommen.

Kommentar:
Lieber Louis-Kunde,

die Borsten schaden den Dichtringen einer fettgefüllten Kette nicht, das Produkt ist dafür vom Hersteller entwickelt und getestet worden.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Louis Einkaufsteam

Bewertung: 3 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
19.06.2015