Materiallexikon

Nappaleder
Narbenseite der Lederhaut, mit weichem, angenehmem Tragekomfort. Man bezeichnet Nappaleder auch als Glattleder.
Siehe: Leder
Naturseide
Edle, aus dem Kokon des Seidenspinners gewonnene Naturfaser mit vielen sehr
angenehmen Eigenschaften: Seide ist leicht, dünn, von hoher Festigkeit, läßt sich elegant verarbeiten, wärmt im Winter und kühlt im Sommer.
Neopren
Die hervorragend wärmeisolierende Eigenschaft dieses moosgummiartigen Materials ist von Taucheranzügen her seit langem bekannt. Neopren ist zwar bedingt atmungsaktiv, transportiert Hautfeuchtigkeit jedoch nicht nach außen. Eine Perforation des Materials beeinflußt den Feuchtigkeitstransport deshalb positiv.
Nomex
Polyamid-Faser von DuPont mit echten Hightech-Eigenschaften: Das Material ist hitzebeständig, schützt sogar vor offenen Flammen, ist sehr reiß- und dehnfest, isoliert. Es eignet sich deshalb hervorragend zur Sicherheitsausstattung von Handschuhen und Protektoren.
Nubukleder
Rauhes, angeschliffenes Nappaleder. Durch die natürlich wirkende Velouroberfläche ergibt sich eine spezielle, sehr gefällige Optik, jedoch zugleich eine etwas reduzierte Wetterbeständigkeit. Deshalb stets gut imprägnieren.
Siehe: Leder, Nappaleder
Nylon
Von DuPont entwickelte Polyamid-Endlosfaser, aus der ein seidenartig glänzendes, glattes Textilmaterial hergestellt wird. Strapazierfähig und relativ reißfest.
Gut geeignet für Beschichtungen und Imprägnierungen ? dann wasserdicht und schmutzunempfindlich. Verrottet nicht. Gewebe schmilzt bei Erhitzung, deshalb begrenzte Abriebfestigkeit, die auch von der Materialstärke und Festigkeit der Webart abhängt. Es sind verschiedene Materialstärken/-dichten für unterschiedliche Einsatzbereiche erhältlich.
Nylon wird für die verschiedensten Produkte verwendet, von denen vor allem Strapazierfähigkeit und Wetterfestigkeit erwartet wird, wie etwa Tankrucksäcke, Regenkombis, Zelte, Schlafsäcke und Outdoorbekleidung.