Produktbewertung für Cobrra Nemo 2 Kettenöler

Bewertung: 4.35 von 5 42

4.35 von 5 Sternen

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Cobra Kettenöler

Erstellt am 02.02.2019 12:40 Uhr

Einleitung:
Ich habe mir den Cobra Nemo 2 Kettenöler bestellt, weil ich nicht während einer Tour immer wieder anhalten möchte, um die Kette zu schmieren und nach einer tour mich auch nicht darum kümmern möchte. Was zufolge hatte, dass meine kette auch mal 1000km trocken gelaufen ist (Fazit: die kette war nach ca. 10000km durch)

Montage:
Die Montage des Kettenölers ist sehr Simpel, man muss nur einen geeigneten Platz für den Kettenöler finden an dem man den Deckel drehen kann (bei mir am Lenker der CBR 125R). Anschließend befestigt man ihn so, dass er Waagrecht steht, wenn man das gemacht hat nimmt man den schlauch und verlegt ihn Sauber bis zum Kettenrad mit dem Schlauchhalter kann man den Schlauch recht gut Ausrichten, dass er am Kettenrad anliegt ca. 0,5cm über der Kette.

Anwendung:
Die Anwendung ist ziemlich simpel, man Befüllt ihn wie angegeben mit Getriebeöl SAE80w90 und dreht wärend der Fahrt ca. Alle 200-350km den Becher um 90 grad in Pfeilrichtung (kommt natürlich auf die Fahrweise an). Außerdem sollte man bei Regen zusätzlich einmal drehen.

Verarbeitung:

Der Kettenöler ist wohl der am besten verarbeitete Kettenöler auf dem Markt.
Der Behälter und der Halter für den Schlauch sind aus Aluminium gefertigt und wirken beide sehr Robust und halten wahrscheinlich ein Leben lang.

Im Vergleich zu anderen Kettenölern:

Der Cobra Nemo 2 wird im Gegensatz zu Systemen (zb. von Scotoiler) die entweder Elektrisch oder per Unterdruckanschluss arbeiten rein von dem überdruck im Behälter der durch die Drehung am Deckel erzeugt.
Im Gegensatz zu elektronischen Systemen vermute ich, das der Cobra Nemo 2 ewig funktionieren wird, da keine Pumpe oder Steuerungseinheit verwendet wird.
allerdings ölt er die Kette im vergleich zu Elektronischen und Unterdruckgesteuerten Systemen nicht kontinuierlich sondern nur in einem Zeitraum von 3-5min nach einer 90° Umdrehung des Deckels dieses Öl hält nach meinen Erfahrungen ca. 200-260km gut auf der Kette.

Umwelt:
Man muss bedenken, dass bei der Verwendung von Öl zur Schmierung der Kette mehr in die Umwelt geht als dies bei kettenfett der Fall ist. Aus diesem Grund, sollte man, wenn man im Gelände unterwegs ist, den Öler ausschließlich mit einem biologisch abbaubaren Öl betreiben (die Kette sollte dann aber auch immer wieder gereinigt werden damit sie nicht verharzt)


Fazit nach 5000km:
- alle 200km schmieren
- Getriebeöl Motul HD SAE 80w90

Die Kette ist mit einem leichtem Ölfilm bedeckt und der Schmutz an der Kette hält sich massiv in Grenzen.
Meine größte Sorge war, dass das öl auf die Lauffläche des Reifen gelangt, was bisher nicht der Fall ist. Es sammelt sich aber recht viel Öl und Dreck am Kettenschutz was aber mit einem leicht feuchtenTuch wieder wegbekommt (man sollte ca. Alle 2500km einmal drüber gehen man muss es aber nicht). Außerdem ist es Ratsam auch die Felge ca. alle 1500km die Ölspritzer von der Felge mit einen feuchten Tuch zu entfernen (dauert etwa 3 min).

Fazit nach 10000km:
- alle 200km schmieren
- Getriebeöl Motul HD SAE 80w90

Die Kette meines Motorrades hat sich in den letzten 10000km nur unwesentlich gelängt so dass ich seit dem Einbau der Kette erst nach ca. 9500km leicht nachspannen musste ansonsten ist alles wie seit meinem letzen Fazit.
Ps. jeder hält denn Kettenöler für einen schicken Behälter für Kupplungsflüssigkeit.

Fazit nach 15000km:
- alle 200km schmieren
- Getriebeöl Motul HD SAE 80w90

mittlerweile bildet sich auch leicht schmutz an den vom Schlauch gegenüberliegenden Kettengliedern, aus diesem Grund sollte man die Kette Einmal im Jahr (oder alle 15000km je nach Fahrweise, Wetter und Umgebung) mit Kettenreiniger reinigen. Ansonsten hat sich nicht viel Geändert die Kette ist immer Noch in einem sehr Gutem Zustand und nach der Reinigung wieder mit einem leichtem Ölfilm Bedeckt.

Vor- und Nachteile:


Vorteile:

-kein manuelles schmieren mehr

-geringerer Reinigungsaufwand

-auf Dauer kostengünstig (30ml halten ca. 3500km je nach Fahrweise)

-simple Montage und Verwendung

-keine empfindlichen Bestandteile


Nachteile:

-Hohe Anschaffungskosten

-keine kontinuierliche Schmierung

-nicht automatisch

-Ritzelberreich verdreckt stark

-erhöhte Umweltbelastung

für wen ist er geeignet?

eigentlich für jeden, da man sich mit einem Kettenöler die lästige Schmierarbeit der Kette vom Hals hält und der Reinigungsaufwand stark nachlässt.
Der Cobra Nemo 2 an sich ist eher für Leute geeignet die einen Kettenöler haben wollen der simpel funktioniert und ewig halten dürfte aber die es auch nicht stört alle 200-350km den Behälter zu betätigen.

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
24.04.2018

Tut was er soll

Erstellt am 26.11.2018 17:32 Uhr

Habe den Kettenöler an einer AfricaTwin verbaut und kann nur sagen, dass das Teil genau das tut was es soll. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Nach kurzer Zeit hat man raus, ob und wieviel man drehen muss um die Kette geölt zu halten.
Alles in allem ein gute Lösung, die auch optisch ansprechend ist.

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
16.04.2018

Top Kettenöler Nemo2

Erstellt am 05.11.2018 11:53 Uhr

Ich finde den kettenöler einfach super, Preis und Optik und Funktion sind super super.
Kann ich nur empfehlen.

Gruß Jürgen

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
27.10.2018

Ausgezeichneter Kundenservice

Erstellt am 24.10.2018 10:08 Uhr

Nachtragend zu meiner durchweg positiven Bewertung des Kettenölers möchte ich mich beim "Louis Kundenservice" auf diesem Wege bedanken! Bei Wartungsarbeiten hatte ich versehentlich den Zulaufschlauch in Nähe des Motors beschädigt, so daß dieser undicht war. Louis hat kostenfrei Ersatz geliefert. Ist das nicht großartig? Wo bitteschön findet man so einen freundlichen Kundenservice? Vielen vielen Dank an Euch, ihr seid Spitze!!! :-)

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
02.03.2018

Wertig gemachter Kettenöler

Erstellt am 03.10.2018 18:35 Uhr

Ich hatte in der Vergangenheit schon einige Kettenöler (auch selbst gebastelte) ausprobiert. Das war aber alles nicht das Wahre... Der Cobrra Nemo 2 ist sehr edel verarbeitet und man kann selbst entscheiden wann geschmiert werden soll... Ich kann den Öler nur empfehlen...

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
03.10.2018

Unbedingter Kauftipp!!! Funktion und Verarbeitung sind Spitzenmäßig!!!

Erstellt am 26.09.2018 11:05 Uhr

Ich kann die teils unqualifizierten, negativen Bewertungen, die hier von einigen abgegeben wurden, NICHT nachvollziehen!
Der Cobrra Nemo 2 ist genial und wirklich jeden Cent wert!!!

Einleitung:
Ich fahre seit 1983 durchgehend Motorrad, auch viele KM im Winter, bin auf Tour, der Rennstrecke und in den Mittelgebirgen unterwegs...
Kette Sprühen ist Ätzend, auf Tour genauso wie zu Hause...Die Lebensdauer der eingesprühten Ketten ist trotz regelmäßiger Pflege (alle 200 km) mit hochwertigen Sprays (S 100) recht bescheiden...i.d.R. ist bei 30 000 km Schluss...!

An meiner Duc fahre ich daher seit Jahren einen Scotty E-System, das hervorragend funktioniert, aber mit 300 Euro unverschämt teuer ist. Dazu eine Menge Kabel...Das Reservoir, die Bedieneinheit...Allerdings lässt der Kettenzustand mindestens 60 000 km Laufleistung erwarten, bei praktisch NULL Pflegeaufwand...Das relativiert den Preis zwar, aber es muss auch günstiger und einfacher gehen...

Auf den Montagestress des "analogen" Scotty hatte ich keine Lust, der Eingriff in die Unterdruck/Ansauganlage ist nicht meine Welt...Darum suchte ich nach Alternativen und bin mit dem Cobrra Nemo 2 fündig geworden...

Nach intensiven Recherchen in diversen Foren habe ich das Ding bei Louis in Mönchengladbach-Rheydt gekauft....

Auspacken:
Kleine Box, alles übersichtlich und ordendlich verpackt, der erste Eindruck ist HERVORRAGEND...! Ein Top verarbeitetes, schwarz eloxiertes Alugehäuse (würden doch die Hydr. Ausgleichsbehälter der Mopeds alle so schick aussehen), dazu ein wertiger Schlauch für den Öltransport, Kabelbinder, Halterungen...alles da...OK...die Anbauanleitung lässt Raum für eigene Interpretationen...aber dazu unten mehr...

Montageplatz finden:
Das dauert am "längsten"...Denn jedes Moped hat ja so seine Eigenheiten...Also hier ruhig mal eine Stunde mit einem Bier sowie Zeit und Muße verschiedene Positionen durchdenken und durchprobieren, ohne endgültig zu verkabeln...

Anbau und Inbetriebnahme:
Ging nach etwas Überlegen im Vorfeld dann ratz fatz!!! Keine dreißig Minuten...

Ich habe mich beim Rohrlenker meiner Enduro für den Anbau linksseitig neben der Kupplungsamartur entschieden. Das ist sehr praktisch, denn ich kann jederzeit während der Fahrt, ohne vom Gas zu müssen, mal eine viertel Umdehung am Deckel drehen, um die Kette ölen lassen...

Zum Anbau habe ich nicht die 30 Euro teure CNC Schelle von Cobrra zugekauft, sondern bei ebay für 6 Euro eine Lenkerschelle aus Aluguss geordert, wie sie ohnehin bereits an den meisten Mopeds zur Spiegel- und Amarturenbefestigung verbaut ist....Die Optik stört keinesfalls, die Funktion ist einwandfrei!

Durch die separate Schelle, die entgegen der Anbauanleitung wohl in den meisten Fällen nötig ist, um den Behälter griffgünstig, waagerecht und auch während der Fahrt gut zugänglich zu montieren, klappt der Anbau dann problemlos und schnell.

Den Schlauch dann von hinten nach vorn führen (ich musste weder Tank noch Verkleidung abbauen, der recht starre Schlauch ließ sich mit etwas Geduld problemlos entlang der vorhanden Kabelbäume entlang führen und daran befestigen) und oben in den Behälter stecken. Fest und dicht!

Am Kettenrad empfehle ich den "Schottoiler-Anbau", d.H. den Schlauch ans Kettenrad am Zahngrund anlegen, das Öl tropft von dort der Fliehkraft folgend, nach außen...Das dabei die Außenlaschen wenig abbekommen, stört nicht...

Ich nutze übrigens statt des zähen Getriebeöls das etwas dünnere original Scotty Öl, weil ich das sowieso zu Hause hatte. Wenn man nach dem Ölen den Deckel ein klein wenig zurückdreht, und den Druck vom System nimmt, tröpfelt NICHTS nach...NULL Geklecker in der Garage...Versprochen!

Jetzt habe ich seit der Montage rund 1000 km im Alltag und in der Eifel gemacht, öle alle 100 km eine viertel Umdrehung, (ich bin überzeugt, das es mehr Sinn macht, öfter mal etwas weniger, als selten ganz viel zu ölen...) und die Kette sieht genauso schön gepflegt und leicht ölig aus, wie bei meinem 300 Euro Scott Oiler E Sytem! Das Hinterrad bleibt genauso "sauber", wie beim o.g. Scotty, es ist für mich überhaupt kein Problem, alle 100 km mal am Rädchen zu drehen...

Alles in allem Grandios, Jederzeit wieder!
Darum bekommt der Cobrra Nemo 2
die vollen fünf Sterne, ich würde sechs vergeben, wenn es die gäbe;-)
Einen Test mit guter Anbauanleitung gibt's übrigens hier...

https://kradblatt.de/kettenoeler-cobrra-nemo-2/

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
03.09.2018

Top

Erstellt am 04.09.2018 11:05 Uhr

Gute Qualität, einfache Montage.

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
27.08.2018

Funktioniert einwandfrei

Erstellt am 05.07.2018 18:34 Uhr

Nach den ersten 1000 km kann ich nur feststellen, dass der Kettenöler, dass tut was er machen soll. Einfache Montage, geringer Zeitaufwand.

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
16.06.2018

Tadellos

Erstellt am 08.06.2018 09:48 Uhr

Ich habe mir den Nemo2 auf Grund der positiven Berichte im Netz gekauft. Ich kann alles nur bestätigen. Einfache Montage und tadellose Funktion.
Top, bin begeistert.

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
01.06.2018

Saubere Sache

Erstellt am 11.05.2018 17:24 Uhr

Ich habe mir noch vor einer 3.000km Kroatientour den Kettenöler angebaut (Yamaha XJ600S Diva).
Er hielt die Tour mit einer Füllung durch; sollte zwar bis 5.000km reichen, aber vielleicht war ich etwas zu forsch beim Ölen. Aber egal, er hat sich super bewährt; die Kette blieb immer ölig und das Spray im Tankrucksack unbenutzt. Ich werde die Dose wohl entsorgen müssen.
Ich kann den Öler auf alle Fälle empfehlen.

Bewertung: 5 von 5

Bewertet von:
Kaufdatum:
28.04.2018