Produktbewertung für Nishua NDX-1 Jethelm

9 Bewertungen

Nachtrag zur letzten Bewertung, TomRider

Nachdem ich nun das Albrecht BPA 400 im Helm verbaut habe, ging ich auch gleich 2x auf Kurz-Tour. Dazu gleich der Hinweis: Der Einbau ist wirklich leicht und der Helm ist gut vorbereitet. Allerdings habe ich auf der rechten Seite ein dezentes Drücken, was ich aber mit etwas "Fingerspitzengefühl" in den Griff bekomme. Könnte also am Einbau liegen.
Was ich aber wirklich schade finde, ist die Qualität des Klarsicht-Visiers. Ich behandle den Helm nahezu wie ein rohes Ei. Nicht runtergefallen und auch sind keine größeren "Flugadler" dagegen geschmettert. Doch was müssen da plötzlich meine "entzündenden" Augen sehen? Kratzer! Und auch nicht schlecht im Sichtfeld verteilt. Sorry, aber mein 16 Jahre alter Schubert Integralhelm hatte einen von mir verursachten dicken Kratzer. Sonst alles noch soweit "durchsichtbar". Und dann hierfür den "Nishua-Günstig-Helm" gleich schlappe 30,- € für ein neues Visier?! Geht gar nicht! Und das nach ca. 350 km ohne Autobahn :-( (halt "Kurz-Tour") Dafür locker von meinen ursprünglich gegebenen 4 Sterne 2 Sterne Abzug (wenig kratzfest, im Verhältnis zu teures Visier). Die Sonnenblende zeichnet auch schon leichte Kratzer - geht aber noch durch.

Erstellt am: 07.10.2020
Kaufdatum:

Preis-Leistung stimmen

Vorweg: Dass solch ein Helm eher schwer mit einem Shoei J-Cruise 2 oder einem Schuberth M1 (Pro) zu vergleichen ist, klar. Ich fuhr bis dato einen Shark RS-J 3. Letzerer ist schön klein, hat eine Sonnenblende (für mich zwingend notwendig) UND ich bin mit ihm auch über 200 km/h auf einem Naked-Bike gefahren. Geht gut.
Da aber die Qualität des RS-J 3 bei mir zu Wünschen offen ließ (Sonnenblende ließ sich nach kurzer Zeit nicht mehr mit dem Hebel einfach bedienen und der Knopf zur Arretierung des Haupt-Visiers fiel einfach ab), habe ich mich seit einiger Zeit nach etwas Adäquaten umgeschaut. Den aktuelle RS-J 3 finde ich nicht mehr so gut tragbar. Irgendwie hat Shark am Stoff "rumgebastelt". Also Schuberth (mächtig groß, aber gut tragbar) oder Shoei. Der Shoei hat einen tollen Stoff innen und sitzt prima - ABER: Leute, 564,- € in der Farbe, wie ich ihn gerne hätte? Ja, mag sein, dass er (vielleicht) von der Qualität her besser ist als bei so manchen "Billig-Hersteller" und ich mir den Helm auch finanziell locker leisten könnte, aber hier entsteht für mich der Eindruck, dass davon mindestens 300,- € für den "Namen" sind. Geht leider gar nicht!
Also von Caberg über Skorpion alles probiert. Entscheidung: 109,99 € für den Nishua. Und der passt mir super!
Vorteile: PREIS und ein ähnlicher Aufbau wie der Shoei, sieht soweit ganz okay aus.
Nachteile (bis jetzt festgestellt): Bei offenen Haupt-Visier pfeift mein Helm ab ca. 50 km/h. Woran das liegt, weiß ich noch nicht. Dann scheint er sich ab ca. 120 km/h doch stärker durch den Fahrtwind "hochzudrücken", obwohl er laut meinem Helmtest und im Vergleich der Passgenauigkeit zu anderen Helmen satt auf dem Kopf sitzt. Optisch allgemein: Leider ist er wie auch der Shoei größer als der Shark RS-J 3. Lautstärke: Ist halt ein Jethelm. Sicher gibt es auch leisere Jethelme, aber mich stört das nicht. Und bei geschlossenen Visier geht es für mich gut.

Fazit: Vermutlich wird der Nishua qualitativ nicht an einem Schuberth oder Shoei herankommen. Dies wird die Zeit zeigen. Auch könnte es bei einem Sturz Unterschiede geben. Und vielleicht denke ich diesbezüglich auch zu spartanisch und zu wenig an die Sicherheit. Andererseits ist auch der Nishua zugelassen und getestet. Und ja: Gerne hätte ich auch einen Arai! Aber den gibt's sowieso nicht mit Sonnenblende ;-)
Tja, mal schauen, ob schnelleres Fahren doch noch irgendwie geht und das Pfeifen bei offenen Visier zu reduzieren geht. Trotzdem behalte ich ihn bei dem Preis-Leistungsverhältnis und gebe dafür 4 Sterne. Schauen wir mal weiter...

Erstellt am: 21.09.2020
Kaufdatum: 19.09.2020

Nur B-Ware

Bei dem bestellten Helm handelte es sich um eine vorher nicht als solche angekündigte oder bestellte B-Ware:
- es wurde nicht der Orginalkarton des Herstellers, sondern ein neutraler Karton verwendet
- Der Helm wies Gebrauchsspuren, wie u.a. Fingerabdrücke und bereits gelöste Schutzfolie auf dem Visier auf
- es wurden keine Produktunterlagen wie Bedienungshandbuch mitgeliefert

Kommentar
Hallo Herr Muuß,

wir verkaufen keine B-Ware. Offenbar ist Ihnen aufgrund eines Logistikfehlers ein Rückläufer zugeleitet worden. Dies bedauern wir sehr. Senden SIe uns den Helm bitte zum Umtausch ein.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Louis Einkaufsteam

Erstellt am: 10.07.2020
Kaufdatum: 03.07.2020

Äusserst angenehm zu tragen

Nach etwa 10 Jahren Nolan N42 musste aufgrund von Verschleiss beim alten Helm ein neuer Jethelm her. Obere Schmerzgrenze 200€.
Ich habe bei Louis etwa 5 ausprobiert und bin bei diesem hängen geblieben.
Mir hat das weiche Futter sofort gut gefallen, und die sehr gute Passform, nirgendwo drückt etwas, es gibt oben einen Lüftungsschlitz (für heisse Tage sehr brauchbar), und das Sichtfeld zu den Seiten ist ausseichend groß.
Beim Fahren sind mir die niedrigen Windgeräusche und die gute akkustische Isolierung aufgefallen.
Beim Fahren auf der Autobahn mit 100km/h (ich fahre eine Piaggio X8 250) ist Nichts zu bemängeln, also ist er der für mich ideale Helm für den Sommer, auch für den (gemäßigten) Winter kann ich mir ihn gut vorstellen
Ich hab ihn durch eine Aktion für nur 127,99€ erstanden.

Erstellt am: 04.05.2019
Kaufdatum: 29.04.2019

Perfekter Sitz

Nachdem ich schon sehr viele Helme im unterne und mittleren Preissegment probiert hatte stieß ich auf diesen Nishua NDX-1 und er passte wie angegossen und ist auch vom Gewicht angenehm leicht.
Auch bei der Fahrt mit dem Roller in der Stadt ist er überaus komfortabel und ich empfinde ihn als nicht laut.
Für mich perfekt!

Erstellt am: 01.04.2019
Kaufdatum: 27.03.2019

Passt wie angegossen - ohne Druckstellen!

Ich hatte die Nase voll davon, mir mit meinem normalen Caberg Freeride immer im Regen eine kalte Dusche abzuholen und suchte mir als Ganzjahresfahrer zumindest für den Winter eine Alternative. Aquarium aufm Kopp is' nich, maximal Jethelm mit Visier. Hatte ursprünglich den Nolan N21 Visor Classic im Sinn, der passte auf meinem wahrscheinlich seltsamen Kopf allerdings nur solala. Der Nishua in L saß enger aber eben absolut passgenau - und ohne irgendwo zu drücken, auch nicht an der Stirn wie hier schon mehrfach angemerkt.
Mir hat auch besser gefallen, dass das Visier aufgrund der vorgezogenen Kinnpartie des Nishua Jethelms passig dichter anlag.

Abends konnte ich mich gleich mal bei ca. 100km auf Autobahn und Landstrassen mit dem Helm anfreunden.

Stadtverkehr bis ca. 50 km/h geht auch mit hochgeklapptem Visier - ab ca. 60 gibt's 'ne Packung Trillerpfeifen auf beide Ohren, also spätestens dann Visier besser abnehmen.
Windgeräusche mit geschlossenem Visier im Bereich 80-130 km/h akzeptabel (gegenüber einem Caberg Freeride), ab dann wird es spürbar lauter, aber zumindest nicht in nervenden hohen Frequenzen.
Da das Visier dichter anliegt neigt der Helm im Stand eher zum Beschlagen, aber da gibt es ja Abhilfen.

Für mich "taugt" der Helm absolut - ich brauche jetzt nur noch einen Regenguss um zu sehen/spüren, ab welcher Kragenhöhe das Querwasser bei 120 km/h aufschlägt... ;-)

Erstellt am: 30.11.2018
Kaufdatum: 29.11.2018

Nishua NDX-1 Jethelm

Der Helm macht erstmal einen guten Eindruck. Er sitzt gut und fest auch bei höheren Geschwindigkeiten. Die Geräusche bewegen sich in einem annehmbaren Bereich. Das Sonnenvisier ist auch für Brillenträger okay. Leider hat er einen scherzhaften Mangel. Nach einer guten Stunde Fahrt drückt (stärker werdend, einschneidend) die unzureichend gepolsterte vordere Kante waagerecht auf die Stirn. Dann nur eins: Helm ab und Pause. Schade. Daher nur 2 Sterne.

Kommentar
Lieber Louis-Kunde,

wenn nur die Kante drückt, können Sie diese ggf mit etwas Fingerdruck runder formen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Louis Einkaufsteam

Erstellt am: 07.08.2018
Kaufdatum: 04.04.2018

Thomas

Habe im zum Probieren daheim gehabt. In M bei 58 cm Kopf Umfang sehr eng. Die scharfe Kante am der Stirn ist wirklich sehr scharf.
Zur Geräusch Entwicklung kann ich nicht viel sagen da nur der Helm so auf den Kopf gedrückt hat das meine ganze Konzentration dir hängen geblieben ist.

Erstellt am: 10.05.2018
Kaufdatum: 30.04.2018

Messer vor der Stirn

Nach netter & guter Beratung in der Filiale Osnabrück und längerer Probefahrt war ich begeistert von Passform / Geräuschentwicklung / Stabilität des NISHUA-Jethelmes im Fahrtwind. Gedacht als Sommerhelm - sonst fahre ich mit einem SHOI-Klapphelm, welcher leider an den Wangen etwas zu eng sitzt und die Ohren nach ein paar Stunden unangenehm "bedrückt" und sich entgegen des Hinweises "passt sich noch an", nach 2 Jahren immer noch nicht richtig anpassen will ;-))
Aber zum NISHUA-Jethelm:
Nach den ersten 3 Tagestouren mit längeren Etappen bemerkte ich, das die vordere Plastikkante (durch die unzureichende Abpolsterung bzw. zu scharf und breit) erst unmerklich gering, dann aber stetig waagerecht auf die Stirn drückt. Nach ca. 2 Std. Fahrt hatte ich jeweils "den Tee auf", bzw. Kopfschmerzen und nach dem Absetzen einen roten, scharfen Abdruck waagerecht über der Stirn. Man versucht dann, wenn es anfängt unangenehm zu werden, den Helm abwechselnd von vorn nach hinten zu verschieben, um die Drucklinie zu verlagern - was wirklich ärgerlich ist.
Hier liegt m. E. ein erheblicher Konstruktionsfmangel vor, welcher der LOUIS-QC hätte auffallen können / müssen.
Fahre in den nächsten Tagen in meine LOUIS-Filiale und reklamiere - eigentlich sehr ungern, weil sonstige Passform (auch Lautsprecherintegration) alles besser als bei meinem wesentlich teureren SHOI - das ist aber eine andere Geschichte ;-))

Kommentar
Lieber Louis-Kunde,

zeigen Sie den Helm bitte in Ihrer Louis Filiale, gern werden wir uns der Sache annehmen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Louis Einkaufsteam

Erstellt am: 29.04.2018
Kaufdatum: 17.04.2018
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