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Die Stiefel

Motorradstiefel müssen weder besonders chic sein, noch muss man mit ihnen stundenlang laufen können. Wichtig ist vor allem, dass die Füße sicher verpackt sind, am besten bis hoch zum Schienbein.

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Die Stiefel

Stahleinlagen in der Sohle, Zehen- und Fersenkappen, dicke Knöchelpolster – das alles trägt nicht unbedingt zum Laufkomfort bei. Aber wer schon mal mit dem Fuß unter der umgekippten Maschine eingeklemmt war, weiß genau diese Sicherheitsausstattung sehr zu schätzen.

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  • Drücken oder gar schmerzen darf der Stiefel natürlich trotzdem nicht. Auch hier gilt: Bei der Anprobe auch mal aufs Motorrad steigen und die Fahrhaltung testen.
  • Für Alltags- und Tourenfahrer ist außerdem eine Ausstattung mit Klima-Membran sehr zu empfehlen.
  • Schnürstiefel können trotz Knöchelschutz beim Prüfer Stirnrunzeln auslösen. Erstens, weil zumindest theoretisch die Gefahr besteht, mit der Schlaufe an der Fußraste hängen zu bleiben. Zweitens, weil Schnürsenkel bei einem Unfall sehr schnell durchscheuern können und der Stiefel so seinen Halt verliert. Wenn also Schnürsenkel, dann bitte die Schnürsenkel oben in den Schaft stecken.

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Schienbeinschutz

An Sportstiefeln besonders gut sichtbar: die massive Schutzplatte für das empfindliche Schienbein.

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Schaltverstärkung

Auf der Oberseite des Vorderfußes (siehe großes Bild). Obligatorisch für fast alle Motorradstiefel. Schützt beim Schalten sowohl den Stiefel als auch den Fuß des Fahrers vor Druckstellen.

Zubehör-Tipp

Der Gesetzgeber überlässt es weitgehend uns Motorradfahrern, wie wir uns vor Kälte, Nässe und möglichen Unfallfolgen schützen. Lediglich der Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt uns vor, dass wir „während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen“ müssen.

Etwas anders ist die Lage bei der praktischen Führerscheinprüfung. Hier gilt, was in Anlage 7 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV) steht: „Bei Prüfungen der Klassen A, A1, A2 und AM muss der Bewerber geeignete Motorradschutzkleidung, bestehend aus einem passenden Motorradhelm, Motorradhandschuhen, einer eng anliegenden Motorradjacke, einem Rückenprotektor (falls nicht in Motorradjacke integriert), einer Motorradhose und Motorradstiefeln mit ausreichendem Knöchelschutz tragen.“

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Typ-Beratung

So vielfältig wie die Motorradszene sind auch die Möglichkeiten, angemessene Schutzkleidung zu tragen.

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