Schottische Seen


Schottische Seen | Loch Shiel am Glennfinnan Viadukt

Edinburgh

Newcastle - Edinburgh (ca. 193 km) – 1 Übernachtung im Holiday Inn Express oder im Norton House Hotel. Zur Route

Erstes Ziel auf der Rundreise ist Edinburgh.

FĂŒr die Anreise von Newcastle bietet sich die A1 entlang der OstkĂŒste an. Sehr zu empfehlen ist dabei ein Abstecher zum Bamburgh Castle, einer beeindruckenden Mischung aus Schloss und Festungsanlage. Besichtigungszeit ist tĂ€glich von 10 bis 17 Uhr. Oder man fĂ€hrt ein paar Kilometer nördlich auf die Insel Lindisfarne – aber nur bei Ebbe – wo im Jahr 793 der erste genau dokumentierte Wikinger-Überfall auf die britischen Inseln stattfand.

Moidart

Moidart, Kentra Bay, KĂŒstenstrasse Mallaig

Kentra Bay
KĂŒstenstrasse Mallaig

Loch Leven und Loch Tay

Edinburgh - Kenmore (ca. 130 km) – 2 Übernachtungen im 3-Sterne Kenmore Hotel am Loch Tay. Zur Route

Von Edinburgh geht die Reise weiter Richtung Norden durch die Lowlands. Bis Perth kann man sich ruhig der schnellen M90 anvertrauen. Umso lĂ€nger kann zwischendurch die Pause in Kinross am Loch Leven ausfallen. Loch Leven ist ein typischer Lowland-See, der grĂ¶ĂŸte in den Central Lowlands. Seit 1964 steht er unter Naturschutz, als Winterquartier fĂŒr viele Zugvögel. Bootstouren zur kleineren der beiden Inseln sind trotzdem möglich und lohnend wegen der sehenswerten Ruine von Loch Leven Castle.

Ab Perth folgt die Tagesetappe zunĂ€chst der A85 Richtung Highlands und endet schließlich in Kenmore am nordwestlichen Ende des 23 Kilometer langen Loch Tay. Der See ist, wie die meisten Hochlandseen ein typisches Produkt eiszeitlicher Gletscher. Bekannt ist er vor allem fĂŒr seine kĂŒnstlich erschaffenen Inseln und Pfahlbauten, die "Crannogs". Von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter nutzten Menschen die Crannogs als Wohn- und ArbeitsstĂ€tten. Mehr Infos ĂŒber die Geschichte der Crannogs gibt‘s im Scottish Crannog Centre bei Kenmore.

Kenmore

Optionale Route (ca. 300 km). Zur Route

Kenmore erweist sich als gute Ausgangsbasis fĂŒr Touren durch die sĂŒdlichen Highlands. Eine der spektakulĂ€rsten Regionen Schottlands liegt gleich nördlich: die Cairngorm Mountains mit dem gleichnamigen Nationalpark. Auf der hier empfohlenen Route liegen z. B. Braemar, Austragungsort der Highland Games unter der Schirmherrschaft der Queen, sowie deren Sommerresidenz Balmoral Castle. Das Schloss kann ĂŒbrigens besichtigt werden, wenn Familie Windsor gerade nicht da ist. Jede Menge Kurven und verkehrsarme B-Roads machen diese 300-km-Runde zu einem der fahrerischen Höhepunkt der Reise.

Castle Tioram am Loch Moidart | Jörg KĂŒnstle

Castle Tioram am Loch Moidart

Loch Lomond

Kenmore - Drymen (ca. 100 km) – 2 Übernachtungen im 3-Sterne Winnock Hotel am Loch Lomond. Zur Route

Am Beginn der nĂ€chsten Etappe steht erst einmal die Qual der Wahl: SĂŒd- oder Nordufer? Single Track Road oder zweispurige Straße? Großartige Landschaft bieten beide. Unsere Empfehlung: Wer flott vorankommen möchte, nimmt die A827. Wer Einsamkeit und Idylle pur genießen möchte, fĂ€hrt am Crannog Centre vorbei am SĂŒdufer entlang. Am anderen Ende des Sees, in Killin trifft man sich wieder. Hier sollte man auf keinen Fall die Falls of Dochart verpassen: beeindruckende Stromschnellen, die den gleichnamigen Fluss zum SchĂ€umen bringen.

Auf dem weiteren Programm stehen Loch Earn, Loch Lubnaig und Loch Venachar. Eine der schönsten Kurvenstrecken der Region beginnt am Loch Achray: Duke’s Pass heißt dieser Abschnitt der A821.

Tagesziel ist Drymen am Loch Lomond.

Schottland

Schottland

Schottland

Schottland

Galloway und Dumfries

Drymen- Dumfries (ca. 200 km) – 1 Übernachtung im 3-Sterne Holiday Inn Dumfries. Zur Route

Die RĂŒckfahrt Richtung SĂŒden beginnt gleich mit einem historischen Highlight: Dumbarton Castle liegt malerisch auf einem Felsen hoch ĂŒber der MĂŒndung des Clyde. Ein kleines StĂŒck flussaufwĂ€rts geht es ĂŒber die Erskine Bridge Richtung Glasgow. Schottlands grĂ¶ĂŸte Stadt sollte man ausgiebig besuchen – oder weitrĂ€umig umfahren. Unser Vorschlag: Bei Paisley auf die A737 abbiegen und weiter Richtung Ayr an der WestkĂŒste entlangfahren. Bei klarem Wetter hat man hier eine spektakulĂ€re Aussicht auf die Isle of Arran.

Hinter Ayr zweigt die A713 Richtung Galloway Forest Park ab. Auf dieser Strecke wird es wieder einsam. Wiesen, WĂ€lder, malerische TĂ€ler und ab und zu ein See prĂ€gen das Landschaftsbild. Ab New Galloway schlĂ€ngelt sich die A712 ostwĂ€rts Richtung Dumfries. Dort angekommen, sollte man nicht versĂ€umen, Robert Burns die Ehre zu erweisen. Schottlands Nationaldichter verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Dumfries und liegt dort auch begraben.


Glasgow

Glasgow ist nicht nur die mit ca. 600.000 Einwohnern grĂ¶ĂŸte, sondern auch eine höchst sehenswerte Stadt. Schon die Römer ließen sich hier nieder, die UniversitĂ€t existiert seit 1451 und die Lage unweit der Clyde-MĂŒndung machte Glasgow zu einem der wichtigsten Handelszentren des British Empire. GeprĂ€gt wurde das heutige Bild der Stadt vor allem durch die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Kohle und Eisenerz aus der Umgebung und eine boomende Textilindustrie machten Glasgow zu einer der reichsten StĂ€dte der Welt, aber auch zu einem Brennpunkt der Arbeiterbewegung. Nach einer langen Phase des Niedergangs hat sich die Industriestadt inzwischen zur Kultur-Metropole Schottlands gemausert. Glasgow war 1990 Kulturhauptstadt Europas und bietet eine Vielzahl an erstklassigen Museen, von denen die meisten kostenlos besichtigt werden können.


ZurĂŒck zur FĂ€hre

Dumfries - Newcastle (ca. 180 km). Zur Route

Die letzte Etappe stellt fĂŒr den nun erfahrenen Schottlandreisenden keine wirkliche Herausforderung mehr dar.
Gut so, denn dafĂŒr kann man noch den einen oder anderen Abstecher einplanen.

Zum Beispiel zum Caerlaverock Castle. Diese Ruine sĂŒdlich von Dumfries ist wirklich außergewöhnlich. Nicht nur, dass sie vollstĂ€ndig von einem Wassergraben umgeben ist, sie ist auch die einzige schottische Burg mit einem dreieckigen Grundriss.

Romantische Seelen werden in Gretna Green auf ihre Kosten kommen: Das Dorf an der schottisch-englischen Grenze ist bekannt fĂŒr seine Hochzeiten. Der historische Hintergrund: Seit 1753 brauchten MinderjĂ€hrige in England zum Heiraten die Einwilligung ihrer Eltern. Also suchten viele junge Paare ihr EheglĂŒck jenseits der Grenze. Die Trauungen nahm ĂŒbrigens der Dorfschmied vor, mit dem Amboss als Traualtar.

Eine andere Grenze, nÀmlich die des römischen Reichs, bildete der Hadrianswall, der weitgehend parallel zu unserer Strecke verlief. Reste der Grenzbefestigung aus dem 2. Jahrhundert können heute noch bei Gilsland an der A69 besichtigt werden.

Text: JĂŒrgen van Bömmel
Fotos:
Jörg KĂŒnstle, VisitScotland


Die Tourbeschreibung
Schottische Seen Karte

Schottische-Seen

1) Newcastle - Edinburgh

ca. 193 km – 1 Übernachtung im Holiday Inn Express oder im Norton House Hotel Zur Route

2) Edinburgh - Kenmore

ca. 130 km – 2 Übernachtungen im 3-Sterne Kenmore Hotel am Loch Tay
Zur Route

3) Kenmore - Optionale Route

ca. 300 km Zur Route

4) Kenmore - Drymen

ca. 100 km – 2 Übernachtungen im 3-Sterne Winnock Hotel am Loch Lomond Zur Route

5) Drymen - Dumfries

ca. 200 km – 1 Übernachtung im 3-Sterne Holiday Inn Dumfries
Zur Route

6) Dumfries - Newcastle

ca. 180 km Zur Route

DFDS
Visit Scotland

Weiteres Tourenmaterial

Externe Links

Anschlusstouren

SearchWishlistUser AccountCartArrow LeftArrow RightArrow Right ThinIcon HomeIcon HomeMenuArrowCaret DownCloseResetVISAmatercardpaypalDHLHermesCheckCheck-additionalStarAdd to Shopping Cartchevron-leftchevron-rightSpinnerHeartSyncGiftchevron-upKlarnaGridListFiltersFileImagePdfWordTextExcelPowerpointArchiveCsvAudioVideoCalendar